Am 1. Mai wurde das Netzwerk Vorsorge Kultur gegründet. Das Netzwerk möchte die soziale Sicherheit der Künstlerinnen und Künstler nachhaltig verbessern. Es bietet einerseits den Kulturförderern die Möglichkeit, auf äusserst einfache Weise Vorsorgebeiträge für geförderte Künstlerinnen und Künstler abzurechnen. Anderseits ermöglicht es den selbständigen und freischaffenden Künstlerinnen und Künstler sich einer beruflichen Vorsorge anzuschliessen.
Die kulturpolitischen Diskussionen der letzten Jahre und Monate haben deutlich gemacht, dass die soziale Sicherheit von Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz ein grosses Problem ist, das mehr und mehr auch von den Politikerinnen und Politikern und den öffentlichen und privaten Kulturförderern erkannt wird. Selbständige und freischaffende Künstlerinnen und Künstler sind schlecht versichert, weil die Kulturförderung bis anhin auf die soziale Absicherung nur wenig Wert gelegt hat und auch die Möglichkeiten für eine berufliche Vorsorge nur begrenzt bestanden haben.
Um diese Situation zu verbessern, haben sich fünf Vorsorgeeinrichtungen aus dem Kulturbereich zusammengeschlossen und am 1. Mai das Netzwerk Vorsorge Kultur gegründet. Dank dem Netzwerk haben nun auch alle freischaffenden und selbständig erwerbenden Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, sich einer beruflichen Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen und ihr gesamtes Einkommen zu versichern.
Das Netzwerk Vorsorge Kultur deckt alle Kunstrichtungen ab und verfolgt das Ziel, die berufliche Vorsorge der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Den Kulturförderern bietet es die Möglichkeit, auf äusserst einfache Weise Vorsorgebeiträge für die geförderten Künstlerinnen und Künstler abzurechnen resp. einzuzahlen.
Weitere Informationen finden sie in der anliegenden Broschüre oder unter www.vorsorge-kultur.ch.
Nicole Pfister Fetz, Präsidentin (Tel. 044 350 04 60)
Brigitte Zimmermann, Beratungsstelle Netzwerk Vorsorge Kultur (Tel. 044 253 19 65), info@vorsorge-kultur.ch